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Viele Kinder von Zugewanderten wachsen mit der Muttersprache ihrer Eltern auf. Im günstigen Fall kommen sie als Dreijährige in den Kindergarten und lernen dort die deutsche Sprache kennen. Als Fünfjährige besuchen sie den Sprachfrühförderunterricht und können dann hinreichend gut Deutsch verstehen und sprechen.

Diese Sprachförderung endet aber mit der Einschulung. Die Kinder müssen sich nun ohne Unterstützung in die neue, immer noch fremde Sprache hineinfinden und dabei noch lesen und schreiben lernen. Viele Kinder haben noch einen geringen passiven und vor allem aktiven Wortschatz, sie beherrschen die Grammatik und die Satzstrukturen noch nicht richtig. Und sie haben im Unterricht in den großen Klassen zu wenig Gelegenheit, deutsch zu sprechen. Von ihren Eltern können sie keine Hilfe und Förderung erhalten, denn auch die sprechen wenig oder kein Deutsch.

Es gibt auch Kinder, die erst mit fünf Jahren den Kindergarten besuchen und dann erst mit der deutschen Sprache in Berührung kommen. Und es gibt Kinder, die ohne jegliche Deutschkenntnisse aus dem Ausland kommend in die Schule aufgenommen werden. Für diese Kinder ist es schwer, ihr Begabungspotential wenigstens annähernd auszuschöpfen.

All diese Kinder fördert die Stiftung. Durch Patenschaften, durch Sprachunterricht und durch Musik.

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